Gemeindebrief

Gemeindebrief 01/2026 - Dezember bis Februar

Liebe Leserinnen und Leser,

"Hört, wie wir singen!" - so lautet das Thema dieses Gemeindebriefes. Da gibt es welche, die hören lieber und welche, die singen lieber oder tun auch beides gerne. Zu welcher Gruppe gehören Sie? Ich höre ja am liebsten, aber in der kommenden Adventszeit ändert sich das wieder. Denn dann fange ich an zu singen und ich habe jede Menge Lieblingslieder, die ich leise vor mir her summe oder auch laut beim Autofahren oder anderen Gelegenheiten singe.

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit, …“ Ja, die Lieder ganz vorne im Gesangbuch leiten uns durch die kommenden Wochen und helfen dabei, uns auf die Ankunft des Herrn vorzubereiten. Und auch in diesem Jahr setzen wir dies mit dem Lebendigen Adventskalender (S. 9) um und öffnen Tür und Tor, schaffen damit Gemeinschaft und singen natürlich Lieder zum Advent. Da kommt das Schiff geladen und wir freuen uns zusammen mit der Tochter Zion auf Jesus.

Lassen Sie sich nicht hetzen oder treiben, sondern erleben Sie die Adventszeit ganz bewusst und möglichst ruhig. Kommen Sie mit Nachbarn und Freunden zusammen und freuen sich auf das, was da kommen wird. „Hört der Engel helle Lieder klingen weit das Feld entlang und die Berge hallen wider von des Himmels Lobgesang.“ Wenn dieses Lied erklingt, dann ist Weihnachten und wir feiern die Geburt unse-res Herrn, Jesus Christus.

Lassen Sie sich nicht hetzen oder treiben, sondern erleben Sie die Adventszeit ganz bewusst und möglichst ruhig. Kommen Sie mit Nachbarn und Freunden zusammen und freuen sich auf das, was da kommen wird. „Hört der Engel helle Lieder klingen weit das Feld entlang und die Berge hallen wider von des Himmels Lobgesang.“ Wenn dieses Lied erklingt, dann ist Weihnachten und wir feiern die Geburt unse-res Herrn, Jesus Christus.
 
Ihr Reinhard Golenia

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Gemeindebrief 04/2025 - September bis November

Liebe Leserinnen und Leser,

am 26. September feiern wir mit dem Thema „Was ist der Mensch?“ unseren ersten Gottesdienst der Vielfalt, die so bunt ist wie der Regenbogen und darauf freue ich mich schon sehr. Das ist in unserer aufgeregten Zeit sehr wichtig und wird bestimmt gut, sagt meine Frau, obwohl es ja nicht so einfach ist.

Warum überhaupt? Gott hat und doch alle so geschaffen, wie wir sind und will nicht, dass wir im Leben dafür diskriminiert werden. Und dann denke ich, ich sehe nicht richtig, weil ich gerade in diesem Moment die neue Ev. Zeitung lese. Das passt ja wohl haargenau, sage ich meiner Frau. Im Beitrag über das Wunder der göttlichen Schöpfung zum Glaubensbekenntnis wird das jüdische Morgengebet zitiert: „Mein Gott, die Seele, die du in mich gesetzt hast, ist rein. Du hast sie erschaffen. Du hast sie geformt. Du hast sie mir eingehaucht. Du behütest sie in mir …“. Die Autorin, eine Rabbinerin sagt, dass dies ein Bekenntnis zur Heiligkeit des Lebens sei. Ein Bewusstsein darüber, dass jedes Geschöpf Gottes eine eigene Welt in sich trägt, einen Mikrokosmos, der dem Ewigen gehört. Ja, genau so ist es denke ich mir und damit ist alles gesagt. Gott will nicht, dass wir an seiner Schöpfung zweifeln und einzelne Menschen ausgrenzen, weil er sie so geschaffen hat, wie sie sind. Das sollten wir uns zu Herzen nehmen, wenn mal wieder irgendwo Anstoß am „Anderssein“ eines Menschen genommen wird.

Lassen Sie uns den Kritikern mit den Worten Gottes entgegentreten, damit auch sie seine einmalige Schöpfung nachvollziehen können. 
 
Ihr Reinhard Golenia

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Gemeindebrief 03/2025 - Juni bis August

Liebe Leserinnen und Leser,

Wie klingt der Sommer? Eine Frage, über die wir erst einmal nachdenken müssen und unsere Antworten werden wohl nicht übereinstimmen. Denn wir verbringen und erleben den Sommer ja alle ganz unterschiedlich und so fallen uns spontan gewiss auch verschiedene Klänge ein. Das Zirpen der Grillen an einem ruhigen Abend mit einem Glas Wein auf der Terrasse.

Geweckt werden durch das morgendliche Konzert der Singvögel bei offenem Fenster. Das Summen der Bienen in den Weinranken an der Garagenwand. Der Wind in den Segeln und das Rauschen der Ostsee beim fast lautlosen Gleiten des Bootes. Das kommt mir in den Sinn. Gottes Schöpfung hält im Sommer so viele Klänge für uns bereit und es macht Spaß, mit offenen Ohren unterwegs zu sein, den Specht klopfen und den Kuckuck rufen zu hören. Zu den Sommerklängen gehören gewiss auch die vielen Lieder über den Sommer, die uns schon viele Jahre begleiten und meist mit Erinnerungen an einen ganz besonderen Sommer verbunden sind.

Ja, der Sommer hält so viele schöne Dinge für uns bereit und da wundert es nicht, dass wir uns alle auf den Sommer freuen. Genießen Sie Ihren Sommer und nehmen Sie sich einmal die Zeit, in diesem Sommer ganz besonders auf seine Klänge zu achten. Ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie Ihr Sommer klingt, wenn wir uns am 24. August zum Sommerfest unserer Gesamtkirchengemeinde in Rethmar treffen.

Ihr Rheinhard Golenia

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Gemeindebrief 02/2025 - März bis Mai

Liebe Leserinnen und Leser,

sieben Wochen vor Ostern, am Aschermittwoch, den 5. März, beginnt die Fastenzeit. Also ungefähr, wenn Sie diesen Gemeindebrief in Händen halten. Und was liegt da näher, als sich einmal Gedanken zum Thema Fasten zu machen. In der Fastenzeit bereiten sich die Christen auf Ostern vor, die Zeit des Todes und die Feier der Auferstehung von Jesus Christus. Egal ob Tabak, Süßigkeiten, Alkohol oder auch das Smartphone, durch den Verzicht auf gewohnte Dinge sollen die Sinne geschärft werden, um sich verstärkt seinem Glauben zuwenden zu können.

Letztlich stehen dabei wir als Menschen im Mittelpunkt und sind aufgerufen, etwas zu tun, das uns und unserer Seele guttut. Hierbei gibt es auch Unterstützung durch die jährliche Aktion „Sieben Wochen ohne…“ der Evangelischen Kirche, bei der es darum geht, sich intensiv mit einem bestimmten Thema auseinander zu setzen. In diesem Jahr lautet das Motto: „Luft holen! Sieben Wochen ohne Panik“.

Dabei hat jede Woche ihr eigenes Thema. Es geht los mit Fenster auf! Frische Luft und kräftig durchatmen, das tut uns gut. Weiter geht es mit Seufzen, Singen, Frischer Wind, Dicke Luft, Ruhe finden und Osterwunderluft. Hierzu gibt es vielfältiges Begleitmaterial, das z. B. über einen Kalender den Zugang zu den einzelnen Wochenthemen erleichtert. Ja, dafür müssen wir Zeit investieren und andere Dinge hintenanstellen.

Nehmen wir mal die „Dicke Luft“, die entsteht, wenn im Zwischenmenschlichen etwas nicht stimmt. Wie gehen wir ruhig und gelassen damit um? Erstmal Luft holen und dann gelingt es uns hoffentlich, durch die richtigen Worte für alle das Fenster zu öffnen und für frische Luft zu sorgen. Um solche Fragen geht es und es lohnt sich, nach Antworten zu suchen. Ich mache in diesem Jahr mit, tun Sie es mir gerne nach.

Ihr Rheinhard Golenia

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