Liebe Leserinnen und Leser,
wo sind denn die Engel geblieben, frage ich meine Frau und meine damit die kleinen weißen Singer Engel, die in der Advents- und Weihnachtszeit unseren Kaminsims zieren. Auf dem Boden antwortet sie, wurde so langsam Zeit, sie wegzuräumen. Tja, so ist das, die Jahresuhr steht niemals still, singt uns schon Rolf Zuckowski.
Aber die Engel, von denen wir gerade erst in der Weihnachtsgeschichte gehört haben, die haben als Boten Gottes natürlich das ganze Jahr über gut zu tun. Meist tun sie das ja, ohne dass wir sie zu Gesicht bekommen oder erkennen. Aber spüren tun wir ihr Wirken schon. Und dass ganz besonders, wenn sie, wie bei vielen von uns schon geschehen, als Schutzengel auftauchen. Mein Schutzengel hatte schon ein paar Einsätze und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Aber auch sonst können wir uns nie sicher sein, wann und wo sie in Erscheinung treten. „Vergesst nicht, gastfreundlich zu sein; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt“; mahnt uns der Hebräerbrief in Kap. 13 Vers 2. Das ist heute aktueller denn je und tatsächlich sind auch Engel unter den Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung zu uns fliehen. Und auch Jesus wird weiter von den Engeln begleitet. Als die Frauen in der Auferstehungsgeschichte (Lukas 24) zu Jesu Grab kommen und ihn nicht finden, treffen sie dort zwei Engel, die ihnen sagen: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“
Das Redaktionsteam wünscht Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest
Ihr Reinhard Golenia