Liebe Leserinnen und Leser,
„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine Hilfe machen; die ihm entspricht“; 1. Mose 2, 18. Nein, wir sollen die Herausforderungen des Lebens nicht allein bewältigen, sondern zusammen, in der Gemeinschaft. Das ist letztlich Gottes Aufforderung an uns aus der Schöpfungsgeschichte. Er hat uns geschaffen, damit wir seine Schöpfung bewahren und das kann uns nur gelingen, wenn wir miteinander verbunden sind, um diese große Aufgabe gemeinsam zu bewältigen.
Egal wie stark und ausgeprägt die Verbundenheit ist, so spüren wie sie doch, in der Familie, mit Freunden und im Alltag. Sie gibt uns dieses gute wohlige Gefühl dazu zu gehören. Denn wir sind nicht gern allein, sondern wollen anderen Menschen nah, mit ihnen verbunden sein. Nicht immer und nicht allen gelingt das und die Einsamkeit ist leider weit verbreitet. Erst recht in einer Zeit, in der der Individualismus und die modernen Medien mehr und mehr um sich greifen und der persönliche Austausch leider viel zu kurz kommt. Und da kommt Gott mit seinem Wunsch wieder ins Spiel und bietet zusammen mit seinen Stellvertretern auf Erden Möglichkeiten an, der Einsamkeit zu entfliehen. Es gibt ein großes Angebot, wie z. B. die neuen Glaubensabende zum Leben in den Fußspuren Jesu. Auch unsere Fördervereine freuen sich über neue Mitglieder, die sich aktiv einbringen wollen.
Meine Verbundenheit zu Gott spüre ich besonders stark, wenn wir das Abendmahl feiern und gemeinsam Brot und Wein teilen. Und wenn sich der Kreis dann schließt, wenn sich alle die Hände reichen, sind wir untereinander und mit Gott verbunden. Besser kann es nicht sein.
Ihr Reinhard Golenia